Zur homöopathischen Behandlung verordne ich auch bewährte

Teemischungen

Sie unterstützen den Heilvorgang und sind meist wohlschmeckend. Allerdings sollten sie nie wahllos oder zeitlich unbegrenzt genommen werden. Auch Heilpflanzen können im Übermaß genossen zu Nebenwirkungen führen. Meist ist eine Anwendung während der Beschwerden und nicht länger als zwei bis drei, maximal sechs Wochen zielführend. Besprechen sie sich dazu mit einem Arzt, zu dem sie Vertrauen haben.

Außerdem ist die richtige Zubereitung von Bedeutung. Die meisten Tees werden folgendermaßen zubereitet: 1 Teelöffel Teeblätter werden mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergossen und 10 Minuten ziehen gelassen. Bei allen Rezepten, die anders zu behandeln sind, schreibe ich das ausdrücklich dazu. Es gibt auch Tees, die kalt angesetzt werden.


Einige Beispiele meiner bewährten Rezepturen:

zur Vorbeugung und bei ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN eine Teemischung aus:

Lindenblüten 20,00
Hagebutten 10,00
Heidelbeeren, getrocknet 10,00
Kamillenblüten 10,00

1 gehäuften Esslöffel mit einem Viertelliter kochendem Wasser übergießen, 1 Minute kochen, absehen und bei Bedarf mit Honig süßen.


FIEBERHAFTE INFEKTE



Holunderblütentee, sehr heiß getrunken und auch etwas stärker aufgebrüht, bringt ordentlich zum Schwitzen und verstärkt damit die Infektabwehr.


bei

HALSENTZÜNDUNGEN

eine Teemischung aus:

Bibernellwurzel 20,00
Kamillenblüten 20,00
Blutwurzeln 10,00

1 gehäufter Teelöffel wird mit einem Viertelliter kaltem Wasser angesetzt, langsam bis zum Sieden erhitzt, 1 Minute gekocht und dann abgeseiht. Mit Honig süßen.

Bibernelle kann auch alleine als Tee angesetzt werden oder ganz Unerschrockene können die Wurzel auch pur kauen – sie schmeckt mitunter sehr scharf!


SCHNUPFEN, HALSWEH, HUSTEN:



Zwiebelsirup: 1 ganze Küchenzwiebel wird fein zerhackt und mit 3 Esslöffeln Zucker vermischt. Dann gibt man ein Achtelliter Wasser dazu und kocht das Ganze behutsam einige Minuten lang. Einige Stunden stehen lassen und dann auspressen. 3mal täglich 2 Teelöffel davon nehmen.


HUSTEN



Bei Husten kommt die Mischung sehr auf die individuelle Art des Hustens an, daher arbeite ich mit sehr unterschiedlichen Hustenteemischungen, die ich hier nicht alle anführen kann. Ein Beispiel für ERKÄLTUNGSHUSTEN ist eine Teemischung aus:

Schlüsselblumenwurzel 30,00
Anis, zerstoßen 10,00
Malvenblätter 10,00
Fenchel, zerstoßen 10,00


MIXTUR GEGEN SCHLAFLOSIGKEIT



Passiflora Urtinktur 30,00
Baldriantinktur 30,00
Pomeranzentinktur 5,00

oder:

Baldrianwurzel 10,00
Hopfen 10,00
Melissenblätter 10,00
Orangenblüten 10,00


NERVOSITÄT UND UNRUHE



Melissenblätter 20,00
Johanniskraut 10,00
Orangenblüten 10,00
Hagebutten 5,00